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Nice to meet you...
So, damit Schluss mit lustig, oder besser gesagt englisch. Hallo ich bin Marc, eigentlich ja Marcel, aber Marc machte sich damals für youtube und Instagram besser und so dachte ich "naja, dann nimm halt Marc" und da ich gerne unterwegs bin, gleich mal "Marc-on-Tour", passt. 👍
Motorradfahren wurde mir schon fast mit der Muttermilch mitgegeben. Mein Vater war im Besitz einer alten Triumph Bonneville und der kleine Marc sass da immer mal wieder gerne mit drauf. Leider gibt es die Maschine heute nicht mehr, sehr schade.
Seit meinen Anfängen beim Motorradfahren, Junge das war 1987! 😳 als ich mit meiner Yamaha RD125 das erste Mal die Strassen unsicher machte (unsicher trifft es dabei ziemlich gut), konnte ich viele Erfahrungen sammeln. Nicht immer war alles schmerzfrei und ohne Probleme. Da gab es doch die eine oder andere kleine Blessur, ein Motorrad dass in der Nacht vor der praktischen Prüfung geklaut wurde, Kopfsteinpflaster das rutschig ist bei Nässe (muss man auch erst mal lernen) und so weiter. Ansonsten hatte ich doch ne schöne Zeit auf der kleinen Rot/Weissen RD. Dann kam irgendwann mal die Familie und als dann meine beiden Jungs auf der Welt waren, war Familie natürlich wichtiger, und die Gefahr das halt doch mal was passiert ist schon relativ gross, das ist unbestritten. Daher verkaufte ich die Kleine Rot/Weisse, zumal die Regierung auch noch ein Wörtchen mitzureden hatte, und bekanntlich der Klügere nachgibt. Von da an bestand mein Motorradfahren aus den Übertragungen der MotoGP-Rennen am TV und meinem Helden, Valentino Rossi.
Als ich dann wieder aktiv auf der Strasse anzutreffen war, so gut und gerne 10 Jahre und einige Diskussionen später, zuerst Jahre mit einer alten Kawasaki GPZ 1000RX Jg.1986 (TopGun lässt grüssen) und später dann mit einer meiner aktuellen Maschinen, der Kawasaki Z1000 Jg2010, die ich übrigens nie hergeben würde, hatte sich das Strassenbild doch schon recht verändert. Alles war etwas "hecktischer" es waren mehr Autos und auch Motorräder unterwegs, und auch die Fahrer wurden durch die Tatsache, dass man schon relativ früh auf ein, zwar auf 35kW begrenztes grosses Motorrad steigen konnte, jünger.
Wie gesagt, wir lernten damals in der Steinzeit noch Motorradfahren in dem man zuerst mal den Führerschein für die 125er machen musste (da war man schon der Held des Quartiers). Dann zwei Jahre den unter chronischer Untermotorisierung leidenden Hobel bewegen musste, und bei jedem Überholmanöver Schweissausbrüche bekommen hat, weil man nicht wusste, reicht der Platz nun, oder gibt der Autofahrer dann doch noch Gas und man sich als Kühlerfigur vom LKW wieder findet der einem gerade entgegenkommt. Nach den zwei Jahren durfte man dann endlich Hand an die dicken Dinger legen, und ja ich rede noch von Motorrädern.😁 Die waren, verglichen mit den Hypersportlern von heute, doch etwas "übergewichtige" Brocken von Motorrädern. Ich meine, wer erinnert sich nicht noch an z.B. die BMW K1? Das war doch nun wirklich keine Gazelle, oder? Und in dem Still waren die meisten Motorräder zu der Zeit inkl. meiner Kawasaki. Dann nochmals Fahr-Kurs, mit anschliessender Prüfung auf der grossen Maschine, und man war im Olymp der zweirädrigen Freiheit angekommen. Ja so war das damals in der Steinzeit. Da wird es den Jungen heute, aber das ist meine Meinung, viel zu leicht gemacht (man beachte mal die Unfallzahlen bei Neu- Junglenkern).
Von Zeit zu Zeit, so um 2000 rum, hat mein Bruder, der damals seine Kawasaki ZX-10 ausschliesslich auf der Rennstrecke bewegte, mich eingeladen ihn auf der Pistenhatz zu begleiten. Die Leute die man dort antraf und noch immer antrifft waren so ganz was anderes als ich es gekannt hatte. Ein ganz eigener Schlag Leute, die ihre Verletzungen und Narben schon mal bei einem Boxenbier (nach Tagesschluss versteht sich) wie Kriegsverletzungen verglichen. Da hörte man schon so Aussagen wie "Siehst du das? Meine Schulter, wurde mit einer Platte und 10 Schrauben fixiert"! Oder "Ist ja noch gar nichts, nach dem Highsider in Dijon haben sie mein Bike auf der halben Strecke zusammengesucht, und ich bin mit Brüchen "XYZ" (hier hält der Autor inne, es könnten ja Kinder mitlesen) ins Krankenhaus gekommen". Jaja, das ist schon ein ganz spezieller Schlag von Fahrern, und eh ich finde es toll, und der Zusammenhalt untereinander war und ist riesig. Leider fehlte mir damals die nötige "Zeit" (Kohle) um da selber mit zu machen. Nur zu gerne hätte ich mein eigens Rennmotorrad gehabt um mich mit den anderen Fahrern und auch Fahrerinnen zu messen. Nun wenigstens durfte ich als Gastfahrer ausgerüstet mit gelber Weste, die schon jedem von weitem sagt "Aufpassen, Beginner" so meine Runden drehen. Was hab ich doch jedes Mal gedacht "was bist du doch für ein Wahnsinnsfahrer", ja bis zur nächsten Kurve, da wurde ich gnadenlos hergerichtet.
Nun da ich etwas älter bin, die Jungs erwachsen die Kohle zwar noch immer nicht da ist, erlaube ich mir trotzdem das einen oder andere Rundstreckenwochenende um meine Skills auf Vordermann zu bringen, und das gelernte zu vertiefen. Was ich auf der Rennstrecke lerne, nützt mir auch im täglichen Strassenverkehr. Halt, nönönö nicht das schnelle Fahren oder das Knieschleifen (das ich auf Teufel komm raus, noch immer nicht kann) das BLEIBT auf der Rennstrecke und hat auf der normalen Strasse so aber gar nichts zu suchen. Ich spreche von der Fahrtechnik, das vorausschauende Fahren, die Sicherheit die es mir gibt, das ist mir wichtig. Ich gebe das gelernte auch gerne weiter, an Fahrer die mich fragen, oder mit denen ich unterwegs bin. Ich haben nicht die Prämisse alles besser zu wissen, nö dass können andere besser, sondern das weiterzugeben, was ich selber, auch mal mit einem Ausritt in die Botanik, gelernt habe. Auf meinem youtube-Kanal habe ich einige der Filme die ich dabei gedreht habe eingestellt, in der Hoffnung das es dem einen oder anderen gefällt was ich da so von mir gebe. Nicht nur zum Rennstreckentraining, auch über Reisen und Technik gibt es einiges auf youtube zu finden, schaut doch mal vorbei. So nun aber genug von mir, seht euch um, klickt den einen oder anderen Video auf youtube an, und meldet euch bei mir, wenn ihr Fragen habt.
Also, lass euch auf das Abenteuer Motorradfahren ein, und geniesst die Zeit die ihr habt. Den wie gesagt....
"Was ist dein Leben wert, wenn du nichts riskierst und deine Träume eines Tages mir dir sterben? NICHTS!" (Horst Saiger)












